Herzlich Willkommen,
auf dieser Seite entdeckst du die Geschichte des "Karnöffels". Der Karnöffel ist meine Rolle im Larp. Es ist eine Figur, die aus dem Ritter "Wilhelm de Porta" entstanden ist, angelehnt an eine historische Person des 14. Jahrhunderts. Benannt ist er nach einer Karte im gleichnamigen Kartenspiel. Was alles den Karnöffel ausmacht und wie es dazu kam erfährst du, wenn du seine Geschichte liest. Viel Spaß...
Wilhelm war einst ein einfacher Burgmann in der Stadt Omentuin im Fürstentum Weissenburg in den Mittellanden. Er bewohnte und bewirtschaftete mit seiner Familie zwei Tortürme zu beiden Seiten einer Brücke und ein zwei kleine Landparzellen vor der Stadt. Neben seinen Tätigkeiten als Burgmann war er für seine Dichtkunst und seinen Gesang bei den Bürgern der Stadt und seinem Lehnsherrn beliebt und angesehen. Sowohl Wilhelm als auch seine Frau stammen beide aus Ministerialenfamilien der Stadt.
Während seiner Tätigkeit als Burgmann begegnete er im frühen Erwachsenenalter einem sonderbar wirkendem Mann, dem er in die Stadt verhalf, obwohl dieser scheinbar gesucht wurde. Der Mann, der sich als der Herr von Silvagris Latheo ausgab, erkannte in Wilhelm ein gutes Herz und eine gewisse Abenteuerlust und bat ihm als Dank für dessen Hilfe eine besondere Möglichkeit des Reisens an.
Von diesem Zeitpunkt an tauchte Wilhelm an vielen Orten in vielen Welten und zu vielen Zeiten auf und es begann seine eigentliche Geschichte...
Blütenregen zieht in Wolken, voller Träume durch mein Herz,
fern der Heimat brausen Schäume, tiefbeseelend, fern von Schmerz,
so dass Eindrücke gesammelt, ewig herrschend mich beglücken
und die Reise mich entfernet, von den Dingen die bedrücken.
Tausend schöne Klänge über Dächern meiner Stadt,
wie ein Meer von bunten Fächern, das mein Aug empfangen hat,
so spür ich Düfte feinster Wohltat aus den Wiesen jener Welt,
die mein Herz im schönsten Jubeln sehnsuchtsvoll in Händen hält.
Wilhelm reiste oft auf dem fernen Kontinent Rakshazar im Lande Kurotan umher. Dort kam er immer wieder in eine kleine Taverne in der Nähe des Dorfes Mardesh. Dort begegnete er bald der Legende der "Roten Herrin", einer hexenartigen Königin aus einer parallelen Welt die einst das Land bedrohte und durch den Held Kuros getötet wurde.
Immer wieder kam es jedoch zu schrecklichen Ereignissen, die vermuten ließen, dass die Herrin noch lebte und nur in eine parallele Welt verbannt wurde. Schließlich schloss sich Wilhelm einem Erkundungstrupp von etwa 30 Personen an, der einen Zugang in die dunkle Welt der roten Herrin fand. Es begann die Aventurie der "vergessenen Pfade"...
Du schwarzes Ungetüm hinter den Welten,
du allvergessnes Kommen mit der Nacht,
du Schelm, den Forschenden zu schelten,
du ungeliebte immerdare Macht.
Ich spüre deinen Atem diese Stunde,
ich hasse deine Art mich zu erfreun,
ich banne dich aus meiner leeren Runde,
um dann zu sehn ich bin mit dir allein.
Der Erkundungstrupp war eine bunte Mischung aus allen möglichen Personen aus verschiedenen Völkern, Professionen und Gruppierungen unterschiedlichster Absichten. Alle hatten jedoch das Ziel die parallele Welt und der Schrecken zu erkunden, die Rote Herrin aufzuspüren und entweder zu töten oder für ewig in dieser Welt zu bannen.
Man gelang über die vergessenen Limbuspfade zu einem geheimen Portal, dass sich nur einmal im Jahr für kurze öffnen lässt. Auf der anderen Seite angekommen erkundeten sie einen merkwürdigen Wald mit allerlei Rätseln und gefährlichen Kreaturen bis sie ein Weg in die Burg der Roten Herrin führte. Da niemand in der Lage war die Herrin zu bannen, geschweige denn zu töten, ging man unverrichteter Dinge wieder durch das Portal zurück.
Wilhelm jedoch, der seine Aufgabe noch nicht als erledigt ansah, entschied sich alleine in die dunkle zurückzukehren. Er lebte dort für ein Jahr, bis er das Portal erneut durchschritt. Er lernte das Land und die rote Herrin kennen, studierte ihr Wesen und ihre Absichten und befreundete sich mit ihr. Die Herrin gab ihm zu verstehen, dass sie ihre böse Göttlichkeit als Gegenpol zum guten Halbgott Kuros leid war und wünschte sich so zu sein wie Wilhelm oder jeder andere Mensch mit einem einfachen Leben im Glück der Sterblichkeit. Sie verband sich mit Wilhelm über einen besonderen Zauber und versprach ihm, wenn er ihr in ihrer größten Not helfen würde, hätte er einen Wunsch frei, egal was es ist. Sie gab ihm eine Hand voll Silbermünzen und meinte, dass diese ihm helfen würden alles zu finden, was er bräuchte, wenn er gewillt wäre ihr zu helfen.
Verändert kehrte Wilhelm wieder in die Welt zurück und hatte dafür gesorgt, dass die rote Herrin für lange Zeit Korutan in Frieden ließ. Das Portal versiegelte er von außen.
Die Nacht, sie hat dich wachgeküsst,
es zeigt sich dir ein Weg,
die Banner sind in schwarz gehisst,
du folgst dem dunklen Steg.
Du schreitest durch das rote Tor,
in nächtliche Gestade,
bereist wie kaum ein Mensch zuvor,
die längst vergessnen Pfade.
Und kommt es einst zur Wiederkehr,
so ändert sich für dich,
egal ob Schande oder Ehr:
Die Pfade sind dein Ich.
Nach seiner Reise über die vergessenen Pfade blieb Wilhlem lange Zeit zu Hause. Er lebte sein Leben als Burgmann und gewann zunehmend Freunde in der Stadt, die ihn als gerechten und engagierten Vasallen und Torhüter zu schätzen lernten.
Als Wilhelms alter Lehnsherr starb und dessen Sohn Fürst Heinrich II. von Finsterningen sein Nachfolger wurde gerat die Stadt Omentium mehr und mehr unter dessen direkten Einfluss. Heinrich wollte die Stadt aufgrund ihrer wichtigen strategischen Lage an dem Zusammenfluss dreier großer Flüsse zu einer Festung unter seiner direkten Herrschaft und Kontrolle ausbauen lassen. Dies stand den demokratischen Unabhängigskeitsbestrebungen der Bürger gegenüber, die unter der Herschaft Heinrich Vaters begonnen hatten eine parlamentarsichen Stadtstaat zu etablieren.
Um seine Macht zu demonstrieren ließ Heinrich u.A. das städtische Spital abreißen um dort eine Burg zu bauen in der er residieren wollte.
Als die Burg fertig gestellt war und der Fürst mit seinem Gefolge auf dem Weg in die Stadt war beschlossen Wilhelm und manche anderen Bürger den Fürst dazu zu zwingen, die Unabhängigkeit der Stadt erlauben. Dafür wartete man, bis der Fürst mit seinem Gefolge auf der Brücke in die Stadt war, als Wilhlem befahl die Tore zu beiden Seiten zu schließen um den Fürst dort einzusperren. Drei Tage hielt man Heinrich dort fest, bis dieser nachgab und die Unabhängigkeit der Stadt veranlasste, unter einem erhöhten Steuersatz an den Fürstenhof.
Für die Stadt war es ein Jubeltag, für Wilhelm und verschiedene andere Personen, die sich an dem Aufstand beteiligt hatten jedoch ein trauriger Abschied, denn sie wurden unter Todesstrafe für immer aus der Stadt und dem Fürstentum verbannt.
Wilhelm verlor sein Hab und Gut, seinen Titel und verließ Omentium. Nur manchmal kehrte er im Geheimen zurück um seine Familie zu besuchen, die, wohl umsorgt von den Bürgern der Stadt, in einem kleinen Stadthaus am Marktplatz lebte.
Wilhlem wurde als Held der Unabhängigkeit verehrt und bekam den ehrenvollen Spitznamen "Karnöffel", eine Figur aus einem gleichnamigen Kartenspiel.
Verbannungsurteil der Schöffen und der Stadt Omentium gegen die Ritter Heinrich den Älteren und Konrad Bos, gegen Gobelin von Pessyl, Jordan von Wildungen, die Brüder Wilhelm und Walter vor dem Burgtor (de Porta), den Schöffen Erewin, die Schuster Thilemann, Jordan und Wimar, den Metzger Hildeger, die Weber Konrad, Clywes und Markward und den Bäcker Eberhard sowie Konfiskations-Dekret über die Güter aller, welche neue Verschwörungen und Bündnisse gegen den Fürsten eingehen, denselben an der Erbauung seiner Burg hindern und ihm den Ein- und Ausgang zur Stadt verwehren.
Karnöffel ist ein altes Stichspiel mit Karten, dass in vielen Ländern und Regionen der Menschen bekannt ist. Auch wenn die Regeln, je nach Region oder Zeit recht unterschiedlich ausfallen können, haben alle Varianten eins gemeinsam, die wichtigste Karte im Spiel, der Karnöffel. Der Karnöffel ist vom Bild ein einfacher Soldat, der alle anderen Karten schlägt und somit über den Karten König, Prinz, Priester und Teufel steht. Es ist nicht nur eine Regel, sondern auch ein Symbol, dass ein einfacher Mann durch seine entschlossenen Taten eine ganze Weltordnung aushebeln kann. Es verwundert deshalb nicht, dass das Spiel zeitweise immer wieder von der Obrigkeit verboten wurde...
Regeln:
Als verbannter Reisender suchte Wilhelm, der Karnöffel, neue Freunde, Verbündete und Lehnsherren für ein neues zu Hause für sich und seine Familie.
Er kehrte dabei immer wieder in einer Taverne im Land Aldea ein, die gegenüber der Burg Reichenstein auf den Ruinen einer alten Magierakademie gebaut wurde. Es war vermutlich der Ruf des magisch Unbekannten, der ihn dort hinzog, eine innere Stimme, die ihm seit den vergessenen Pfaden nicht mehr losließ und besondere Sinne für das Übernatürliche verlieh.
Dort erlebte er diverese Abenteuer, der in dem Angriff Untoter Gipfelte, den er mit einer Geweihten Priesterin und einem bretonsiche Ritter namens Sir Yann niederschlug. Dieses Ereignis verband die beiden seitdem in Freundschaft.
Die Nacht ist grau,
der Tag strahlt fahl,
der Baum des Lebens zeigt sich kahl.
So steh ich hier an dieser Stadt,
mit all‘n der‘n Leben ein Ende hat.
Niemand ist höher,
alle sind gleich, denn der Tod macht uns bleich,
das Schicksal erwachet:
Keine Lehre keine Wehr, keine Schande, keine Ehr,
wie der Einfache doch lachet!
Durch seine Freundschaft zu Sir Yann unternahm Wilhelm, der Karnöffel mehrere Reisen in den Mittellanden und besuchte mehrfach die Engonische Grenzwacht, ein großes Turnier, auf dem er Sir Yann sowohl als Herold, als auch als Fußsoldat im Buhurt unterstützte und sich in beiden Fällen besonders auszeichnete und sich einen Namen machte:
Als Herold sang er allein mit bloßer Stimme ein eigenes Loblied auf seinen Freund, dass man weithin hören konnte.
Als Kämpfer kämpfte er an dem Tag mit wackeren Freunden zusammen und stürmte schließlich allein nach vorn und gewann den Kampf mit nur einem einzigem Schlag, indem er das feindliche Banner traf und den Schaft durchschlug, sodass dieser zu Boden fiel. Sein Schwert wird seitdem auch "Bannerrist" genannt.
Der Tag erwacht,
Fanfaren singen,
der Herold spricht sein Wort,
vom Morgengraun bis in die Nacht,
die Waffen klingen dort:
Im Kampfesfeld,
wo Wimpel wehen,
und stehen bis zum Schluss,
weil jeder, dessen Banner fällt in Schande gehen muss.
Ein Held voll Kraft,
der sprang voran,
und tat nur einen Schlag,
durchtrennte kühn des Banners Schaft,
zum Sieg an diesem Tag.
Auf einem Gerichts- und Festtag auf der Butterburg in Löwenthal lernte Wilhelm der Karnöffel Anna von der Minnewerkstatt kennen. Er nahm zuvor als Attentäter getarnt einen Auftrag eines niederträchtigen zweitgeborenen Adligen aus der Gegend der Taverne zu Reichenstein an, da Anna und ihre Minnewerkstatt angeblich ein Schmähgedicht verfasst hatte, was diesen zutiefst kränkte.
Statt Anna jedoch zu töten warnte er sie und gab ihr die Hälfte seiner Vorabbezahlung ab, für die vortreffliche Arbeit an dem Gedicht.
Anna heuerte Wilhelm immer wieder als Schutzbegleitung an und beide machten sich auf den Weg den niederträchtigen Auftraggeber zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.
Gleichzeitig nahm er dort auch Kontakt mit Marie von Eleat, einer Botschafterin des Phönixköngreiches auf, die ihn und seine dichterischen Werke kannte. Sie sprach ihn an und beide verband direkt ein besonderes Band der Dichtkunst, obwohl sie unterschiedlicher nicht dichten konnten...
Dem Körper schwindet jäh die Kraft,
die Lider sind wie Glieder schwer,
verflossen ist der Jugend Saft,
der Geist wird müde, kann nicht mehr.
Ist dies dein Tagwerk, nachtgeschunden,
dunkel, kraftlos jedes Tun,
gefühlt verletzt, in tausend Wunden,
und lässt die Seele nicht mehr ruhn.
So rat ich dir: Spreiz deine Hände,
schwinge dich gen Himmel hoch,
und stürz dich in der Sonne Brände,
Schmerz verneinend, tu es doch.
Fällst du geläutert, lichterfüllt,
dann scheinbar in dein Kohlegrab,
bist du schon in ein Kleid gehüllt,
was dir dein Wille treulich gab.
Wenn du dich nicht verkrümmen lässt,
und bucklig vor dem Leben liegst,
erstehst du aus der Asche fest,
und bist wie Phönix, weil du siegst!
Im Lande Kurotan, bei einer kleinen Taverne in der Nähe des Dorfes Mardesh, begab es sich, dass die Rote Herrin gebannt werden konnte, in einem "Gefängnis", undurchdringlicher denn je. Kein Geringerer als der Halbgott Kuros, ihr Gegenspieler und Vertreter des Guten, trat mit ihr zusammen in die Verbannung und lebt seitdem mit ihr dort eingesperrt. Angelockt durch eine List zeigte sich die Rote Herrin und wurde in einem magischen Gegenstand eingeschlossen, den man von Innen nicht überwinden kann. Man sagt, um so mehr Macht und Kraft man von Innen aufwendet um hinaus zu gelangen, um so fester wird der Käfig.
Zur selben Zeit jedoch, kurz bevor die Rote Herrin eingeschlossen wurde, erhielt Wilhelm eine Botschaft in seinen Träumen. Seit seiner Zeit in der Sphäre der roten Herrin verband die beiden eine besondere Freundschaft, besiegelt durch eine Art Zauber Names "Stupor Amiciae" (Das Wunder der Freundschaft). Die Rote Herrin rief Wilhelm um Hilfe, sie wieder aus dem Gefängnis zu befreien und von den Leiden als böser Gegenpol von Kuros zu befreien. Er sollte mit Hilfe der Münzen, die sie ihm damals beim Abschied gab, die Unterhändler in dieser Welt finden, mit denen sie immer wieder Handel trieb um ihren Einfluss in dieser Welt zu erhalten. Bei diesen Menschen würde Wilhelm alles finden, was man braucht um die Herrin zu befreien. Um Wilhelms Sicherheit zu gewährleisten bewirkte der Zauber, dass Wilhelm, wenn er im Namen der Herrin handelte, keinen Schaden nehmen konnte, selbst der der Tod war ausgeschlossen. Aller Schaden ging auf die Macht der Herrin über und schwächte sie, da sie ihm ihre Freundschaft und ihr bedingungsloses Vertrauen schenkte, bis die Sache als erledigt galt. Ein solcher Zauber galt nicht als "gewöhnliche Magie", da er auf bedingungsloser Zuneigung beruhte und nur funktionierte, wenn er durch ein reines Herzensanliegen gewirkt wird. Ein solcher Zauber überwand alle magischen und göttlichen Schranken, weil er nicht auf Macht und Stärke sondern auf Selbstaufgabe und Schwäche beruhte.
Alsobald machte sich Wilhelm auf die Suche nach den Unterhändlern und fragte überall nach Informationen über die Bannung der roten Herrin und einem Ort, wo man mit den besagten Münzen bezahlte. Dabei begegnete er einem Ritter und Paladin namens Khastogar von Stahl, der sich für Wilhelms Geschichte interessierte, Wilhelms Position verstand und sich des Problems mit annahm.
Ich grüße dich oh Freund,
ich geb mein Leben dir,
so stark auch alles scheint,
so kommt's, dass ich verlier.
Ich bin das schwächste Glied,
der Ketten dieser Welt,
und such der Schwachheit Fried,
der mich in Armen hält.
Ich bin nicht länger ich,
ich weich von meinem Thron,
ich sterbe gern für dich,
das ist der Freundschaft Lohn.
Ich wünsch mit hier und heut,
dass ich ein andrer werd,
dass man mich bald befreit,
und mir so Glück beschert.
In der Taverne zum Firnfuchs, der letzten Station vor der Stadt Tollgund in Greifenfurt erlebte Wilhelm absonderliche Abenteuer. Der Weg zur Taverne führte durch einen verwunschen Wald, der des Nachts von unheimlichen Schattenwesen bevölkert wurde. Begab man sich in den Wald mit mehr als drei Personen gleichzeitig, verfiel man dem Wahnsinn. Im Wald warteten zudem vielerlei Gefahren und unheimliche Questen mit unbekanntem Ausgang auf jeden, der sich, warum auch immer, dort hinein wagte. Jeder der Anwesenden hatte eine andere gruselige und merkwürdige Geschichte über den Wald zu erzählen, teils aus eigenen Erlebnissen, teils aus dem, was ihm oder ihr von anderen aus der Vergangenheit berichtet wurde. Auch Wilhelm wagte sich in den Wald, was ihm zeitweise nicht gut bekam...
In den sicheren Wänden der Taverne jedoch gelangte er dank einer jungen Frau namens Moira an wichtige Informationen bezüglich der Münzen, die ihm von der roten Herrin anvertraut wurden. Moira kannte jemanden namens "Dunja" und "Kralle" in der nahen Stadt Tollgund, die angeblich etwas über die Münzen wissen könnten. Moira verhandelte mit Wilhelm und nachdem er ihr die Münze gab, ihr einen Gefallen versprach und ihr ein Gedicht als Laudatio über ihre Person schrieb bot sie ihm ihre Hilfe an, sobald er nach Tollgund kommen würde. Nachdem sie sein Gedicht gelesen hatte und er es ihr singend vorgetragen hatte war sie darüber so erfreut, dass sich die beiden freundschaftlich dazu verabredeten in Tollgund gemeinsam zu musizieren, sobald sie sich wiedersehen sollten.
Desweiteren konnte Wilhelm noch mit der Kapitänin Alenija eines Freibeuterschiffes namens Flinke Flosse aushandeln, dass er, wenn er sich ihrer Crew anschloss, mitfahren könnte um seiner Queste nachzugehen. Die Crew bestand zu dem Zeitpunkt aus der Kapitänin, einem jungen Armbrustschützen namens Ilei und dann auch Wilhelm...
Ein roter Hut, ein blonder Schopf,
ein Lächeln, tausendschön gelacht,
ein froher Mut, ein schlauer Kopf,
so wurde ich bekannt gemacht:
Bekannt mit Moira, ohne Fehl,
so schneint's, denn sie kann alles,
alles steht ihr zu Befehl,
ich Glück ist stets ein pralles.
Sie schafft alles, sie kennt jeden,
weiß, wie alles man bekommt,
so hör ich das Schicksal reden,
weil Fortuna ihr stets frommt.
Moira, Königin der Stunde,
sei mir doch ein guter Gast,
offenbar mir gute Kunde
und gib was von dem du hast.